Ohne flankierende Massnahmen in der Ortschaft selbst bleiben solche Projekte erwiesenermassen wirkungslos und generieren sogar Mehrverkehr. Es ist daher zwingend innerorts und insbesondere im Dorfkern von Stans den Verkehr koordiniert zu analysieren, planen und verträglich zu gestalten.

Der VCS fordert vom Nidwaldner Regierungsrat, vom Landrat und von der Gemeinde Stans:

  • Ist-Analyse des Verkehrs durch Stans, mit Fokus auf die negativen Auswirkungen des Durchgangsverkehrs
  • Gemeinsame verkehrsplanerische Zielsetzungen für den Verkehr in und durch Stans, darunter zwingend:
    • Reduktion des motorisierten Durchgangsverkehrs im Dorfkern, ohne die Erreichbarkeit der Geschäfte zu tangieren
    • Steigerung der Verkehrssicherheit für Fussgänger und Velofahrer innerorts
    • Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Dorfkern für Einwohner und Touristen
  • Koordiniertes Definieren und Umsetzen zeitnaher Massnahmen, um diese Ziele zu erreichen
  • Anschliessende Kontrolle, ob die Zielsetzungen erreicht worden sind, und allenfalls Korrekturmassnahmen ergreifen

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